Hallo! I bims.

Wir sparen uns das ganze ich-war-so-lange-nicht-da-entschuldigungs-bla-bla. Nicht falsch verstehen, es tut mir wirklich leid – gerade den Menschen gegenüber die wirklich gelesen haben was ich hier ab und zu für Gedanken ausgepuckt habe. Das schlechte Gewissen gegenüber dem Blog selbst war sowieso da, aber eher der Form halber. Als dann nach einer gewissen Zeit der Abwesenheit immer mehr von euch meinten, sie würden das vermissen, was ich hier tat war ich also schon ziemlich gerührt. Und sehr überrascht! Also an dieser Stelle nochmal: Danke!

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Vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse des letzten Jahres war für mich nämlich: Ich denke besser, wenn ich dabei schreibe. Und manchmal auch – wenn es mir gut geht – wenn ich dabei rede. Wahnsinn oder? Hätte ich vor 2-3 Jahren niemals geglaubt.

Also habe ich die letzten Monate nachgeschrieben über das, worüber ich sonst nur nachdenke. Crazy things happen when all the shit’s out of the way!

Als der Blog noch sehr frisch war dachte ich folgendes:

Ich will einen Blog schreiben (duh). Will ich einen deutschen Blog schreiben, oder doch zu Englisch wechseln? Ich will über Essen schreiben, aber eigentlich will ich über das schreiben, was ich denke. So – normalerweise. Also – immer. Mein Kopf ist voller analytischer Widersprüche, die an die frische Luft wollen. Aber das wollen Menschen gar nicht lesen… oder doch?

Ich schrieb also irgendwie das auf, was mir durch den Kopf ging – wortwörtlich. Oh! Ein Vogel. Hübsch, aber aus Plastik.

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Ich dachte: Ich will schöne Fotos machen, aber kein Foodstyling. Ist mir zu anstrengend.

Ich dachte: Ich reduziere. Kein Geschirr, kein Besteck, keine Tücher, keine Blumen. Nur das Essen.

Es kam anders, und es fühlte sich merkwürdig an. Irgendwie doch so „gestyled“. Blumen hab ich auch mal benutzt, giftige sogar, ich unwissendes Etwas. Aber ich wollte nicht stylen. Ist nicht meins. Ist hübsch, sehr hübsch, aber nicht meins. Nicht echt. Ehrlich – wer isst so? Wer legt sich ein Leinentuch um die Suppenschüssel und streut lauter Kürbiskerne daneben? Ist doch kacke, muss man aufräumen.

Ich wollte „echte“ Fotos machen.

Aber in meiner Verkrampftheit, nicht stylen zu wollen, habe ich am Ende mehr gestyled als Stylisten stylen.

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Ich dachte: Ich will tolle Rezepte machen. Richtig erprobt, richtig durchdacht, richtig detailliert. So, dass kein Mensch es nicht machen können könnte. Richtig halt.

Das war eher anstrengend. Und es ist auf Rezepte hinausgelaufen, die ich in der Form normalerweise gar nicht machen würde. Diese Dreikomponentenkacke aus der Berufsschule war schuld!

Nein.

Mein Ego.

Es fällt mir außerdem eher schwer, Rezepte detailliert zu schreiben – sie überhaupt erst einmal zu testen bis zum gehtnichtmehr. Nee, kein Bock. Meistens klappt’s gleich oder eben nicht. Manchmal starte ich dann einen zweiten Versuch, wenn ich denke, es lohnt sich. Meistens nicht. Meistens kriege ich es auch nicht hin, mich exakt an das Rezept zu halten und muss beim Backen 1000 Korrekturen machen und am Ende habe ich doch vergessen, irgendwas aufzuschreiben. Ich bin einfach kein sehr exakter Mensch. Aber dafür spontan! Yay. Beim Backen sooo vorteilhaft. Und ich gebe durchaus mein Bestes, exakt zu arbeiten, das schwankt nur meistens recht stark.

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Ich hatte einen Monat kein Handy. Mein Sohn hatte es ins Klo gehalten, nachdem ich vor wenigen Minuten die Kündigungsbestätigung der Versicherung gelesen hatte.

Ich war nicht sauer. Irgendwie war mir bewusst, dass es gut so war. Ich hatte die Versicherung außerdem mit der halb bewussten, halb unterbewussten Frage gekündigt: Was soll denn sonst noch passieren? (Das Telefon war mit sturzsicherer Hülle und Panzerfolie ziemlich gut gerüstet.)

Wer fragt, dem wird geholfen.

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Ich habe ein paar Bücher gelesen. Eines davon war Ego is the Enemy von Ryan Holiday. Ich fragte mich vorher schon lange weshalb ich es nie zustande gebracht hatte, alle Bücher von ihm zu lesen, wo er doch eines meiner größten Idole ist.

Antwort: Ich konnte lange keine Bücher lesen weil ich nicht lange genug mein Telefon beiseite legen konnte.

Und: Ich war nicht bereit.

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Letztens habe ich ein Bild gesehen, versehen mit dem Spruch: Wenn the student is ready, the teacher appears. Eine Zeichnung von einer Frau mit einem Kind an der Hand. Das Kind ist mit „teacher“ beschriftet.

Mein Kind ist mein Ego-Radar.

Meinem Kind geht es am besten, wenn es mir richtig gut geht. Wenn ich einen Anflug von Stress habe – mir eine kleine Cortisolspritze gebe sozusagen, dann zeigt er es mir. Laut. Weinerlich. Nervig.

Meistens sind meine Prioritäten verrutscht. Ich denke – und da liegt meistens der Fehler: mein Verstand denkt. Zum Beispiel: Ich habe so viel zu tun. Wann soll ich das alles schaffen. Wie. Wann. Wie.

Alles die falschen Fragen.

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Die Frage ist: Soll ich wirklich?

Die Wäsche überlebt es noch einen Tag.

Ich habe das Privileg, bei meiner Familie zu wohnen, wo auch mal jemand anders kocht wenn ich mich nicht in der Lage fühle.

Ich muss eigentlich gar nichts.

Ich darf mich „nur“ um mein Kind und um mich kümmern.

Aber genau dort – mich nur um mich und mein Kind zu kümmern – liegt die Schwierigkeit. Darauf muss man erstmal kommen! Das ist nicht leicht. Das war das schwierigste, was ich dieses Jahr gelernt habe. Wirklich, wirklich nur unser Wohl an oberste Stelle. Mich nicht noch zusätzlich für andere aufzuopfern, um letztendlich nur zeigen zu wollen, ach wie viel ich tue und aufgebe und leide.

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Zurück zum Ego. Man fragt sich, also ich fragte mich – wo ist bei mir Platz für Ego?

90% meiner Zeit gebe ich. Mein Leben ist seit zwei Jahren meinem Kind gewidmet. Ich schlafe seit zwei Jahren keine einzige Nacht durch. Ich bin jeden Tag, den ganzen Tag für mein Kind da. Die einzige Zeit die ich zu 100% – also ohne das Risiko, das Kind könnte aufwachen und wieder mich für sich beanspruchen – für mich habe, ist die wenn jemand anders mit ihm woanders ist. Ab und zu mal 2-4 Stunden. Einmal bisher etwa 7 Stunden. Einen Abend war ich bisher „aus“. Von 18:30 bis 21:30.

Ich hab kein Ego. Ich nicht. Ich Opfer.

Genau. Das Ego ist das Opfer.

Das Ego lehnt die Eigenverantwortung für die Situation ab, sodass es sagen kann:

Guck! Da. Da sind die bösen. Ich kann nichts dafür, dass es mir schlecht geht. Ich hab ein Kind. Die anderen sind schuld. Die, die mir nicht helfen ohne dass ich sie bitte. Die, die sich nur an die Regeln halten und mir so helfen, mir das Leben ein bisschen schwerer machen. Die, die nur genau das tun und sind, was sie schon immer taten und waren.

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Töte das Ego!

Hör auf, nach Bestätigung zu suchen. Hör auf, von deiner Misere zu erzählen, nur um dich noch weiter in diese Rolle zu zementieren. Just stahp. Sei für dich da. Lerne dich selbst zu durchschauen und trotzdem lieben. Für deine Schwächen, die es meistens nur oberflächlich sind (!). Kein anderer kann dich so kennen und lieben. Nimm wahr und an, was ist. Sei da. Für dich.

Das Ego ist im „sollte“, im Gedanken, es sollte anders sein, als es ist. Ist es aber nicht. You can deal with it, oder du kannst weiter unglücklich sein.

Bei einer Freundin machte ich eine Beobachtung: Mein Sohn lag nebenan und schlief. Er wachte auf. Weil es dunkel war, machte ich meine Handy-Taschenlampe an. Er war geblendet. Ich kam gerade aus dem hellen Flur – mir war es alles eher zu dunkel. Ich legte mich zu ihm und machte das Handy aus. Meine Augen gewöhnten sich an die Dunkelheit und ich konnte mich wieder ganz gut orientieren.

Als ich dachte, die Welt ist grundsätzlich schlecht und alles ist schwer, da konnte ich mich auch so einigermaßen orientieren.

Ich bin aber ziemlich oft auf die Fresse geflogen. Dachte das gehört dazu.

Tut es auch! Ich kann es auch ganz gut wenn ich sehen kann.

Aber auf die Fresse fliegen weil man sich weigert, das Licht anzumachen und auf die Fresse fliegen, weil man gerade mit den Gedanken woanders war oder kurz nicht hingeguckt hat oder hinfliegen musste, um ein (insert krasses Ding here) auf dem Boden zu finden das man sonst nicht gesehen hätte – das sind völlig unterschiedliche Arten, auf die Fresse zu fliegen.

Letzteres ist menschlich und wichtig und gut und normal und zum Lernen unabdingbar.

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Ersteres ist Ego.

Ersteres sagt: Ich kann wunderbar sehen! Komm mir nicht mit deinem Licht! Das ist überflüssiges Zeug und mir geht’s wie du siehst wunderbar! (Stößt sich den Kopf.) Aua! Immer diese Sachen die unerwartet irgendwo im Weg rumstehen! (Sie stehen da wo sie immer standen.) Komm mir nicht mit deinem Licht! Das Leben ist schwer. Ist einfach so. Ich glaube nicht an Licht.

Ersteres behält sich das Recht vor, sich über Dinge zu beschweren, die durch das Einschalten des Lichts komplett ausgelöscht würden.

Ersteres behauptet, ohne Licht alles bestens und detailgenau sehen zu können.

Ersteres will um jeden Preis vermeiden, geblendet zu werden, weil Licht blendet, wenn man Dunkelheit gewohnt ist.

Ja. Es tut erstmal weh. Licht tut in den Augen weh.

Genauso wie Ehrlichkeit und Verantwortung für sich selbst erstmal weh tun. Man kann nicht mehr auf andere zeigen. Man kann nur noch auf sich selbst gucken, und da ist es manchmal nicht so toll wie man vorher dachte. Oder nicht dachte. Manchmal dachte man vorher halt auch einfach nicht.

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Es tut immer noch, immer wieder ein bisschen weh.

Nur noch ein bisschen. Genauso wie man sich an Dunkelheit gewöhnen kann, kann man sich auch an Licht gewöhnen. Was einmal richtig schmerzhaft war löst mittlerweile ein regelrechtes Entzücken aus, wie der befriedigende Blutspritzer an der Wand, wenn man eine Mücke erlegt hat, die vor wenige Sekunden noch penetrant am Ohr herumjammerte.

Ich weiß auch jetzt dass es kein Zurück mehr gibt. Ich gehe jetzt nur noch bergauf. Meistens. Häufig (täglich) rolle ich ein kleines Stück wieder runter. Ok! Rollen ist auch manchmal cool. Danach stehe ich wieder auf.

Das Schöne an Ehrlichkeit und Verantwortung ist, dass man sich selbst auffangen kann. Wenn es mal nicht so geil ist. Wenn man mal kurz in die Höhle zurücktapsen möchte. Dann kann man sagen: I know. It’s ok! Komm einfach wieder raus, wenn du Bock hast.

Und dann kommt man eben ziemlich schnell wieder raus weil es im Dunkeln nur so semi Spaß macht. Sehen ist halt ganz cool. Im Dunkeln hocken nicht so.

Außer man meditiert dabei.

Dann hab ich nichts gesagt.

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Ich hab von diesem Kuchen geträumt. (Wirklich. Fast genauso, wie es kam – zu viel Buttercreme, die zu lange brauchte um fertig zu werden.) Letztes Jahr, bevor es diesen Blog gab, hab ich ihn das erste Mal gemacht. Ziemlich viel Menschen waren hin und weg davon. Verständlich. Die Kombi ist so… bäms.

Wenn ein Rezept Dinge kombiniert, die ich der Form noch nie probiert habe, werde ich ja immer hellhörig – letztes Jahr war das diese Nussbutter-Buttercreme (umständliche Formulierung, aber es ist eben keine Nuss-Buttercreme! Vielleicht könnte man noch Nussbutter-Creme dazu sagen, aber aber. Es ist Buttercreme, kein Pudding). Adrianna Adarme macht lauter solche Sachen, die ich alle gern nachbacken würde.

Diese Jahr sind es Cupcakes geworden, für eine Veranstaltung meiner lieben Mutti. Das Ding ist so wie auch als Kuchen völlig wahnsinnig fluffy und gerade gewürzig genug und natürlich nicht zu süß.

(Meine Geheimzutat: Weniger Zucker. Wenn die Chemie es erlaubt. Im Falle Kuchen, besonders bei Rezepten aus Amerika, können immer locker 50-100 g weggelassen werden. Vor allem wenn noch Buttercreme obendrauf kommt.)

Die Cupcakes selbst sind außerdem so einfach zu machen, das könnte wohl bald schon mein zweijähriges Kind allein. Bei der Buttercreme würde er wahrscheinlich noch Hilfe brauchen.

Man beachte die Hinweise zu den Sternchen unterm Rezept!

Also, ye know. Do it!

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Kürbis-Cupcakes mit Nussbutter-Buttercreme

nach A Cozy Kitchen, Buttercreme von Stella Parks
für 24-30 Cupcakes und Buttercreme en masse


Kürbis-Cupcakes

260 g Mehl
300 g Zucker
2 1/2 tl Backpulver
1 tl Natron
1/2 tl Salz
1/4 tl gemahlene Vanille
2 tl Pumpkin Spice Gewürzmischung*
450 g Kürbis**
150 g neutrales Öl
3 Eier Klasse L

Nussbutter-Buttercreme***

565 g Butter
170 g Eiweiß
310 g Rohrohrucker (weniger süß als raffinierter)
3 g Salz
1/8 tl gemahlene Vanille
1/4 tl Weinstein (oder ein kleiner Spritzer Zitronensaft)
100 g Frischkäse, Doppelrahmstufe


Cupcakes herstellen

Ofen auf 180°C vorheizen. Muffinform mit Förmchen belegen.

Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz, Vanille und Gewürze in einer kleinen Schüssel mischen. Kürbis und Öl in einer großen Schüssel mit einem Pürierstab zu feinem Püree verarbeiten. Eier zugeben und mit einem Schneebesen untermischen. Die Mehlmischung mit einem Löffel oder Teigschaber unterrühren, nur bis alles gerade so vermengt ist. Kleinere Klümpchen sind nicht weiter schlimm – wichtiger ist es, wenig zu rühren.

Die Förmchen mit einem Eisportionierer oder Esslöffel zur Hälfte mit Teig füllen. Etwa 13 Minuten backen, oder bis ein Stäbchen sauber oder mit wenigen Krümeln aus einem Cupcake wieder herauskommt.

Nussbutter herstellen

Die Butter in einem mittelgroßen Topf bei hoher Hitze schmelzen. Wenn sie anfängt zu kochen, etwas herunterschalten und mit einem Holzlöffel ab und zu umrühren. Etwa 10 Minuten leise köcheln lassen, bis sich die ersten hellbraunen Flecken auf der Oberfläche zeigen. Vom Herd nehmen und eine halbe Stunde abkühlen lassen. Im Kühlschrank festwerden lassen, etwa eine Stunde, oder bis sie wieder eine feste Form angenommen hat, aber noch weich ist.****

Buttercreme herstellen

Einen kleinen Topf mit etwa 3 cm Wasser füllen, auf eine Herdplatte auf mittelhoher Stufe stellen. In der Rührschüssel einer Küchenmaschine Eiweiß, Zucker, Salz, Weinstein und Vanille geben. Mit einem Teigschaber umrühren, dann die Schüssel auf den Topf mit dem heißen Wasser stellen. Die Mischung muss – natürlich unter ständigem Rühren! – auf mindestens 60°C erhitzt werden, 70° bis 80° sind noch besser. Ein Thermometer ist dafür sehr hilfreich. Ein Test mit den Fingern ist ungenau, aber für zuhause und mit frischen Eiern ausreichend. Es sollte hinterm Fingernagel leicht brennen.

Die Mischung sofort in der Küchenmaschine mit dem Schneebesen auf höchster Stufe aufschlagen, bis die Schüssel von außen wieder kühl ist, etwa 10 Minuten.

Die Butter nach und nach esslöffelweise zugeben. Es kann sein, dass die Buttercreme kurz geronnen aussieht. Dann war die Butter noch etwas zu kalt. Einfach ein paar Minuten weiterschlagen, dann finden Eischnee und Butter zusammen.

Am Schluss noch den Frischkäse zugeben und gut unterrühren.

Cupcakes dekorieren

Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und die Cupcakes damit dekorieren. Für die rosenähnlich Form in den Bildern habe ich eine geschlossene Sterntülle benutzt und in der Mitte des Cupcakes angefangen zu spritzen. Mit einer flinken Bewegung nach außen durchziehen und genauso rasch abschließen.

Am Schluss ein wenig Zimt in ein kleines Sieb geben und aus etwa 30 cm Höhe vorsichtig über die Cupcakes sieben.


Hinweise

*Für 2 EL, oder hochgerechnet ein ganzes Glas nehme ich folgende Mischung (via Wit and Vinegar):

2 tl Zimt
2 tl Ingwer
1/2 tl Piment
1/2 tl Muskatnuss
1/4 tl Kardamom
1/4 tl Nelken

Alternativ, falls man keine 2 EL oder ein ganzes Glas von der Mischung herumstehen haben möchte kann man folgende Mengen (etwas anderes Verhältnis, trotzdem sehr gut) direkt in die Mehlmischung geben:

1 tl Zimt
1/2 tl Ingwer
1/4 tl Piment
1/4 tl Muskatnuss
Prise Kardamom
Prise Nelken

Und wenn ein Gewürz fehlt ist es natürlich kaum ein Weltuntergang. Zimt und Ingwer sollten aber auf jeden Fall drin sein!

**Für ein Rezept habe ich knapp einen kleinen Hokkaidokürbis gebraucht. Um den Kürbis möglichst rückstandslos verwenden zu können, gare ich ihn am liebsten im Ofen, eine halbe Stunde bei 200 Grad. Ohne Vorheizen ein paar Minuten länger. Der Kürbis ist da aber nicht so zimperlich. Danach eine Weile abkühlen lassen. Die Schale lässt sich allerdings besser entfernen, wenn der Kürbis noch etwas warm ist. Ich mache den Kram am liebsten am Vortag, wie die Butter, siehe nächsten Punkt.

***Das ist etwas mehr als man für die 24 Cupcakes braucht. Buttercreme kann man aber super einfrieren, und der Aufwand für diese ist schon etwas höher als Butter+Puderzucker. Kann man sich ja auch einfach Mal aufs Brot schmieren??! Oder einfach mehr Cupcakes machen. Whatever!

****Ich mache die Butter am Tag vorher und nehme sie einfach morgens aus dem Kühlschrank, dann ist sie weich ist wenn ich sie brauche. Wenn ich das vergessen hab brechen ich sie in kleine Stücke damit sie schneller warm wird. Oder stecke sie 5 Sekunde in die Mikrowelle, natürlich in der Plastikschüssel, in die ich sie vorher umgefüllt habe, und natürlich ohne währenddessen irgendetwas anderes zu tun, damit ich sie nicht in der Mikrowelle vergesse und dann wieder geschmolzene Butter hab. Darauf achte ich IMMER. Hust.

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